Verkündiger, Eignungen und Einladungen
Jede Person, dieselben fünf Karten
Klickst du einen Namen an – in der Benutzerliste, in der Befehlspalette oder in einem Eintrag der Zuteilungshistorie – öffnet sich die Personenseite. Sie zeigt immer dieselben fünf Karten in derselben Reihenfolge: Profil mit Anzeigename, aktivem Status und den Rollen in der Versammlung, die Berechtigungen zum Nachlesen, die registrierten Geräte, die Abwesenheiten und die Zuteilungen als Zeitleiste mit Zeitraumauswahl. Fehlt dir für eine Karte die Berechtigung, steht dort ein ausdrücklicher Hinweis darauf und keine leere Fläche. Eine fehlende Berechtigung und fehlende Daten sind so nie zu verwechseln.
Eignung ist etwas anderes als Berechtigung
CongPlan trennt beides sauber. Die Eignung entscheidet, wozu ein Verkündiger zugeteilt werden darf, zum Beispiel zum öffentlichen Zeugnisgeben oder zu bestimmten Programmpunkten. Die Berechtigung entscheidet, was ein Benutzer sehen oder verwalten darf, zum Beispiel Benutzer, Einstellungen, Aufgaben oder technische Zuteilungen. Beim öffentlichen Zeugnisgeben sieht man den Unterschied gut: Die Eignung lässt einen Verkündiger passende Schichten sehen und sich eintragen, das Bearbeitungsrecht dagegen lässt einen Organisator Pläne, Orte und Schichten pflegen und auch andere eintragen – sogar Verkündiger ohne Zugang zur App.
Erst die Folgen sehen, dann speichern
Nimmst du jemandem eine Eignung weg, prüft CongPlan vor dem Speichern alle Zuteilungen ab heute. Ist die Person noch in einer Zusammenkunft, einer technischen Aufgabe, einer Rolle im Predigtdienst, einer Schicht oder einem auswärtigen Vortrag eingeteilt, erscheint die Liste „Betroffene künftige Zuteilungen“ mit Datum, Punkt und der Eignung, um die es geht. Die bestehenden Zuteilungen bleiben stehen: Du bestätigst erst, nachdem du notiert hast, was du neu besetzen musst. Ändert währenddessen ein anderer Planer etwas, wird die Liste vor dem endgültigen Speichern noch einmal geprüft.
Einladung, zweites Gerät, Passkey
Damit jemand loslegen kann, legst du die Person an, erzeugst eine Einladung oder einen Einrichtungslink und gibst ihn direkt weiter oder lässt den QR-Code scannen. Beide Links sind persönlich. Ein Einrichtungslink gibt einem bestehenden Benutzer Zugang auf einem weiteren Gerät und legt kein neues Konto an. In der Übersicht und auf der Personenseite siehst du dazu, wann sich jemand zuletzt angemeldet hat oder dass er das noch nie getan hat, und wie lange eine offene Einladung noch gilt.
Normale Bearbeitungsrechte wirken sofort, auch ohne Passkey. Volle Administratorrechte werden dagegen erst nutzbar, wenn die Person einen Passkey hat und ihn in der laufenden Sitzung bestätigt. Auch empfindliche Änderungen an Stammdaten – Name, Anzeigename, Geschlecht, Taufangaben, E-Mail, Telefon – verlangen diese Bestätigung. Aktiv-Status, Eignungen, Predigtdienstgruppe und Rollen in der Versammlung nicht.
Deaktivieren statt löschen
Soll jemand CongPlan nicht mehr nutzen, deaktivierst du ihn, statt die Planungshistorie zu löschen. Ein deaktivierter Benutzer kann sich nicht mehr anmelden, behält aber seine bisherigen Zuteilungen als Kontext, erscheint in keiner Predigtdienstgruppe mehr und zählt nicht mehr zur Mitgliederzahl. Er rutscht ans Ende der Liste. Reaktivieren stellt all das sofort wieder her.